Fremdes Land

Fremdes Land, weite Flur, unbekannt,
Ich folge meiner Spur,
Bin ausgebrannt, die Sonne scheint hernieder, hab mich verrannt,
Alles so fremd und sonderbar!
Alles so fremd und sonderbar!

Wüstenrot, Luftvibrier‘n, Himmelsglanz,
Was gibt es zu verlier’n,
Die Arme weit, die Augen klar, hab mich befreit,
Alles so schön und wunderbar!
Alles so schön und wunderbar!

Und ich halte Deine Hand
Und zieh mit Dir in ein fremdes Land,
Wo alles blüht auf rotem Sand,
Wo ich Deine Liebe fand,
Und ich lausche meinem Sinn,
Er kennt den Weg, er weiß wohin,
Wenn alles ausweglos erscheint,
Ruf ich zu Dir:

Die Leinen los! Die Leuchten an!
Die Segel weit im Wellengang!
Der Kurs nimmt Fahrt! Die See geht hoch!
Die Anker los! Auf in den Sturm!
Auf in den Sturm!
Auf in den Sturm!

Wieder nichts! Nichts geschafft! Ich schaff’ es nicht!
Ich fahr’ mich an die Wand.
Woher die Wut? Warum der Schmerz? Sind wir verdammt?
Ohne Sinn ohne Verstand!

Das Schiff in Brand! Mann über Bord! Die Segel blank!
Ohne Kurs ohne Festland!
Die Hoffnung stirbt! Zuletzt ist bald! Ich bin verletzt!
Wo find ich meinen Halt?
Wo find ich meinen Halt?

Und ich halte Deine Hand
Und zieh mit Dir in ein fremdes Land,
Wo alles blüht auf rotem Sand,
Wo ich Deine Liebe fand,
Und ich lausche meinem Sinn,
Er kennt den Weg, er weiß wohin,
Wenn alles ausweglos erscheint,
Ruf ich zu Dir:

Die Leinen los! Die Leuchten an!
Die Segel weit im Wellengang!
Der Kurs nimmt Fahrt! Die See geht hoch!
Die Anker los! Auf in den Sturm!
Auf in den Sturm!
Auf in den Sturm!

(Auf in den Sturm!)
Fremdes Land, weite Flur, unbekannt,
(Auf in den Sturm!)
Bin ausgebrannt, die Sonne scheint, hab mich verrannt,

(Auf in den Sturm!)
Wüstenrot, Luftvibrier‘n, Himmelsglanz, 
Was gibt es zu verlier’n,
(Auf in den Sturm!)

Die Arme weit, die Augen klar, hab mich befreit,

Auf in den Sturm!
Auf in den Sturm!
Ich halte Deine Hand.

written in 2016